Resonanz und Synchronizität

Weiterbildungswochenende mit Monika Mehlem: Es hat noch Plätze frei!!!

Resonanz wird in der klassischen Physik definiert als „das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Körpers beim Erklingen seines Eigentons“.

Übertragen auf unsere Arbeit bedeutet kann es der Weg sein, um als Mensch mit einem Pferd in Verbindung zu treten.

Die Bereitschaft zur emotionalen Resonanz ist mehr eine innere Haltung als eine Fähigkeit.

Gemeint ist die Haltung des Nicht-Tuns und Geschehen-Lassens, eine Bereitschaft zur Hingabe und eine innere Haltung des Empfangens und des Lauschens mit allen Sinnen und Zellen.

Das Pferd braucht, um sich auf die Resonanz mit dem Menschen einlassen  zu können, das Gefühl der Sicherheit, das es in der Verbindung zu seinen Artgenossen und in der Anwesenheit eines vertrauten Menschen findet.

Meistens wählt ein Mensch aus einer Gruppe von Pferden intuitiv das für ihn „richtige“ aus, in der Regel ein Tier, das von seiner Persönlichkeit und seinem Temperament zu ihm „passt“.

Eine gewisse Differenz in der Schwingungsbreite ist allerdings notwendig, um einen Entwicklungsprozess in Gang zu setzen. Allzu viel Übereinstimmung birgt die Gefahr der Blockade oder Eskalation.

Innehalten und Achtsamkeit

So wie ein Klang nur in der Stille hörbar wird, wird die emotionale Resonanz erst erfahrbar, wenn äußerliche Ruhe eintritt, und der Geist nicht abgelenkt ist.

Innehalten und Langsamkeit sind Vorbedingungen des Spürens. Jenseits des Alltagsbewusstseins können sich dann neue  Erfahrungswelten öffnen, tiefere Schichten des Spürens und des Erlebens werden zugänglich. (Auszüge aus einem Vortrag von M. Mehlem zu diesem Thema)

Ich lade euch herzlich ein, so in die Adventszeit einzusteigen und sich Zeit für die leisen Zwischentöne zu nehmen.

Kurs 7. und 8. Dezember 2019

(Verfasserin: Katrin Tschirky)